Vielleicht haben Sie schon einmal bemerkt, dass Ihr Zahnfleisch beim Putzen blutet oder empfindlich ist?

Das kann ein Hinweis auf eine Gingivitis sein – also eine Entzündung des Zahnfleisches.

Keine Sorge: Eine Gingivitis ist zunächst nichts Gefährliches – aber sie ist ein wichtiges Warnsignal Ihres Körpers. Denn unbehandelt kann sie sich weiterentwickeln – und daraus kann später eine Parodontitis entstehen. 

Das Zahnfleisch liegt normalerweise fest und rosig an den Zähnen an. Im Laufe des Tages bilden sich auf den Zähnen allerdings weiche Beläge (Plaque) – ein natürlicher Biofilm aus Speichel, Essensresten und Bakterien. Wenn diese Beläge nicht regelmäßig und gründlich entfernt werden, sammeln sich darin Bakterien, die Giftstoffe (Toxine) abgeben. Diese reizen das Zahnfleisch – und der Körper reagiert darauf mit einer Entzündung.

Das ist die Gingivitis: Das Zahnfleisch schwillt leicht an, wird empfindlicher, rötet sich und kann beim Putzen oder Kauen leicht bluten.

Auch wenn sie meist harmlos beginnt, kann eine unbehandelte Gingivitis weiter fortschreiten. Dann löst sich das Zahnfleisch langsam vom Zahn, und Bakterien dringen tiefer ein – es entsteht eine Parodontitis, die den Kieferknochen angreifen kann.

Deshalb ist es so wichtig, früh zu reagieren: Mit einer guten Mundhygiene und einer professionellen Zahnreinigung kann die Gingivitis vollständig ausheilen.